Ängste
  • Phobien (z.B. Flugangst, Tierphobie, Agoraphobie)
  • Panikstörung
  • Generalisierte Angststörung
  • Etc.

Angst zählt zu den Grundemotionen und ist insofern hilfreich, indem sie uns vor Gefahr warnt. Wenn Ängste jedoch scheinbar grundlos, übermäßig sowie wiederkehrend auftreten, erscheint eine klinisch-psychologische Abklärung sinnvoll. Angst auslösende Situationen lediglich zu meiden, lindert die Angst nämlich nicht, sondern verstärkt sie schlussendlich nur. Im Rahmen einer psychologischen Behandlung werden gemeinsam Bewältigungsstrategien anhand Psychoedukation, Konfrontationstraining, Stärkung von Problemlösefertigkeiten, etc. erarbeitet.

"Mut ist nicht, keine Angst zu haben, sondern die eigene Angst zu überwinden." (Autor unbekannt)

Beziehung und Partnerschaft
  • Aufdecken von destruktiven Kommunikationsmustern
  • Training von Gesprächs- und Problemlösefertigkeiten
  • Verbesserung der Beziehungsqualität
  • Begleitung vor und nach Trennung/Scheidung (Umgang mit Obsorgeregelung, Stiefelternschaft, etc.)
  • Etc.
Berufliche Probleme, Eifersucht und unterschiedliche Auffassungen hinsichtlich der Kindererziehung sind nur einige Faktoren, die sich negativ auf die Beziehungsqualität eines Paares auswirken. Durch mangelnde Kommunikation kommt es immer mehr zu gegenseitigen Anschuldigungen. Die aufgestaute Wut auf den Partner mündet schlussendlich in immer häufiger auftretenden Beziehungsstreits. Mithilfe psychologischer Unterstützung kann daran gearbeitet werden, die Beziehungsqualität wieder zu verbessern.
 
"Die Liebe zwischen zwei Menschen lebt von den schönen Augenblicken. Aber sie wächst durch die schwierigen Zeiten, die beide gemeinsam bewältigen." (Autor unbekannt)
 
Chronische körperliche Erkrankungen
  • Begleitung vor und nach Organtransplantationen
  • Magen-Darm-Erkrankungen (z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Nierenerkrankungen (z.B. Dialyse)
  • Chronische Schmerzen
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Etc.

Chronische körperliche Erkrankungen führen zu Angst und Unsicherheit den weiteren Verlauf betreffend und hängen unmittelbar mit Schmerzen, lebenslanger Medikation und regelmäßigen Arztbesuchen zusammen. Dies beeinflusst das Befinden der Betroffenen sowie des gesamten Umfelds negativ. Die Fokussierung auf die Erkrankung führt in weiterer Folge zu einer Verstärkung der Schmerzsymptomatik. Daraus entsteht ein Teufelskreis, der ohne professionelle Unterstützung oft nur schwer zu durchbrechen ist. Ziel ist es, einen anderen Umgang mit der Erkrankung zu erlernen und diese in sein Leben zu integrieren. Das Augenmerk soll von "was geht nicht mehr" auf "was geht noch" gelenkt werden.

"Es ist ein Gesetz im Leben: Wenn sich eine Tür vor uns schließt, öffnet sich eine andere. Die Tragik ist jedoch, dass man meist nach der geschlossenen Tür blickt und nicht die geöffnete beachtet." (A. Gidé)

Depression
  • Antriebslosigkeit
  • Freud- und Interessenslosigkeit
  • Gedrückte Stimmungslage (oft ohne ersichtlichen Grund)
  • Etc.

Neben den oben genannten Merkmalen können ein vermindertes Selbstwertgefühl, Leistungseinbußen, Schlafstörungen, vermindeter Appetit, sexuelle Unlust und Schuldgefühle Anzeichen einer Depression sein. Betroffenen fällt es schwer, sich zur Wiederaufnahme von sozialen Beziehungen und Hobbys sowie zu körperlicher Aktivität aufzuraffen. Psychoedukation und psychologische Gespräche helfen neben gegebenenfalls medikamentöser Unterstützung dabei, den Weg zurück in einen geregelten Alltag zu finden.

"Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über deinem Haupte fliegen, kannst du nicht ändern. Aber dass sie Nester in deinen Haaren bauen, kannst du verhindern." (Chinesische Weisheit)

Entspannung
  • Progressive Muskelentspannung
  • Autogenes Training
  • Körperwahrnehmungsübungen
  • Achtsamkeitsübungen
  • Imaginationsverfahren
  • Atemübungen
  • Etc.

Aufgrund von Überforderung im Alltag sowie Leistungsdruck fällt es vielen von uns schwer, in der Freizeit abzuschalten und zu entspannen. Die regelmäßige Anwendung von psychologischen Entspannungsverfahren trägt unter anderem zur Stärkung des Immunsystems und Schmerzreduktion bei und steigert die Leistungsfähigkeit und Kreativität. Das Kennenlernen und Einüben der Entspannungsverfahren kann sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting erfolgen.

"Komm zu dir selbst, komm zur Ruhe. In der Stille wohnt die Freude, die im Stress verloren ging." (Autor unbekannt)

Psychosomatische Beschwerden
  • Bauchschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Verspannungen
  • Etc.

Unter psychosomatischen Beschwerden versteht man körperliche Leidenszustände, die nicht oder nur unzureichend durch physische Ursachen erklärt werden können. Körperliche Symptome (Herzklopfen, vermehrter Harndrang, Verspannungen, etc.) als Reaktion auf psychisch anstrengende Situationen sind völlig normal. Wenn die Belastungen jedoch über längere Zeit hinweg andauern und nicht ausreichend Ressourcen vorhanden sind, um diese zu bewältigen, können sie auf Dauer krank machen. Wissensvermittlung hinsichtlich des Zusammenspiels von Körper und Psyche sowie das Aufdecken persönlicher dysfunktionaler Verhaltensmuster und schädigender Umweltfaktoren stellen wichtige Bestandteile der klinisch-psychologischen Behandlung der körperlichen Beschwerden dar.

"Mir geht es nicht gut", sagte die Seele, "aber der Mensch hört nicht auf mich." "Dann lass mich krank werden", sagte der Körper, "dann muss er auf dich hören." (J.W. von Goethe)

Raucherberatung
  • Analyse des Rauchverhaltens
  • Motive für den Rauch-Stopp
  • Alternative Verhaltensweisen
  • Umgang mit Rückfällen
  • Etc.

Zu Beginn einer Raucherberatung erfolgt eine Analyse des Rauchverhaltens (z.B. Funktion des Rauchens, aufrechterhaltende Faktoren, Motive, rauchfrei zu werden). Danach erhalten Sie Unterstützung in der Aufrechterhaltung Ihrer Motivation für den Rauch-Stopp sowie im Umgang mit Rückfällen.

"Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe." (G. Werner)

Schlafstörungen
  • Einschlafstörungen
  • Durchschlafstörungen
  • Insomnie und Hypersomnie (nicht organisch bedingt)
  • Schlafwahrnehmungsstörung
  • Schlafstörung durch Schichtarbeit, Jetlag, Montagsblues, etc.
  • Etc.

Oftmals führen psychische Belastungen (z.B. Beruf, Familie, Beziehung) zu Schlafstörungen, sie können aber auch Symptome einer psychischen Störung (z.B. Depression, Angststörung, Essstörung) sein. Im Rahmen von psychologischen Gesprächen wird versucht, die Ursachen der Schlafprobleme aufzudecken. Die Behandlung reicht von Psychoedukation (Was ist gesunder Schlaf?, Schlafmythen, Teufelskreis zwischen Erfahrungen, Erwartungen, Gefühlen und Reaktionen, etc.) über Hilfe zur Selbsthilfe bis hin zu Informationen über medikamentöse Unterstützung.

"Der Himmel hat den Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: Die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen." (I. Kant)

Stress und Burnout
  • Starke körperliche, geistige und emotionale Erschöpfung
  • Reduzierte Leistungsfähigkeit
  • Gefühl der Überlastung
  • Etc.

Wir leben in einer Zeit, in der von uns beruflich hohes Engagement, fehlerfreies Arbeiten unter Zeitdruck sowie das ständige Erbringen von Leistung verlangt wird. Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen stellt einen zusätzlichen Belastungsfaktor dar. So kann es dazu kommen, dass soziale Kontakte und persönliche Bedürfnisse vernachlässigt werden, das Interesse an Hobbys zunehmend schwindet und Gefühle der Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit immer größer weden. Auf Dauer ist dieser Zustand krankmachend und führt im schlimmsten Fall bis zum Burn-out. Daher gilt es, dem präventiv entgegenzuwirken. Die psychologischen Interventionen können einerseits an der Person selbst ansetzen (Abgrenzung, Entspannung, Kommunikationstraining, etc.), andererseits an den Umgebungsbedingungen (Umstrukturierung von Arbeitsabläufen, Pausengestaltung, Jobwechsel, etc). Ziel ist es, eine zufriedenstellende Work-Life-Balance zu erlangen.

"Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen." (J.W. von Goethe)

Trauer und Tod
  • Krisenintervention
  • Sterbebegleitung
  • Umgang mit Trauer/Tod
  • Angehörigenberatung
  • Etc.

Die Vermittlung einer schwerwiegenden Diagnose - bei sich selbst oder einem nahen Angehörigen - sowie der Tod eines Familienmitglieds (Eltern, Partner, Kind, etc.) stellt eine psychische Ausnahmesituation dar. Psychologische Gespräche bieten einen geschützten Rahmen, um Trauer und Schmerz Ausdruck zu verleihen. In akuten Fällen biete ich Ihnen den nächstmöglichen Termin für eine Krisenintervention an, welcher auf Wunsch auch im Rahmen von Hausbesuchen stattfinden kann.

"Der Tod ist der Horizont des Lebens, aber der Horizont ist nur das Ende der Sicht." (Autor unbekannt)

Trennung und Scheidung
  • Reorganisation des Alltags
  • Neuorientierung
  • Finanzielle Probleme
  • Obsorgeregelung
  • Etc.

In der ohnehin schon belastenden Situation einer Trennung oder Scheidung müssen sich Betroffene Gedanken über finanzielle Probleme sowie eine neue Organisation des Alltags machen. Beim Vorhandensein gemeinsamer Kinder stellen sich weitere Fragen, die bei Zeiten geklärt werden müssen: Wie erzähle ich meinem Kind von der Scheidung? Wie reagiere ich auf Schuldgefühle und Ängste meines Kindes? Wie finde ich die am besten passende Obsorgeregelung? Psychologische Gespräche können dabei entlastend wirken und bei der Entscheidungsfindung helfen.

"Ich weiß nicht ob es besser wird, wenn es anders wird, aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll." (G.C. Lichtenberg)

Ziel- und Sinnfindung
  • Wunsch nach Lebensstiländerung (z.B. Gewichtsreduktion, Raucherentwöhnung, Erreichen von Trainingszielen)
  • Klärung von privaten oder beruflichen Orientierungsfragen
  • Bedürfnis nach persönlicher Weiterentwicklung und Entfaltung
  • Etc.

Eine Änderung des bisherigen Lebensstils ist nicht nur aufregend und spannend, sondern ruft auch Angst und Verunsicherung hervor. Ich biete Ihnen an, Sie während dieser Zeit professionell zu begleiten.

„Wer in den Fußstapfen eines anderen wandelt, hinterlässt keine eigenen Spuren.“ (W. Busch)